Damian Müller | Ständerat
Zuversicht
  • 11. Juni 2019
  • 1 min Lesezeit
  • Motion

Gleiche Spiesse für Flüssigerdgas wie für Diesel

Mit Flüssigerdgas oder Liquefied Natural Gas (LNG) könnten 15 Prozent der CO2-Schadstoffe vermieden werden, wenn LNG gleich verzollt würde wie Diesel. Mit einer Motion fordere ich deshalb einen sofortigen Wechsel im Zollsystem.


Heute wird Flüssigerdgas auf Literbasis besteuert und nicht wie Diesel auf der Grundlage des Gewichts. Das hat zur Folge, dass LNG unnötigerweise verteuert würde. Dabei wäre es möglich, mit dem Einsatz von LNG der Ausstoss von CO2 von LKW um 15, der Stickoxyde um 35 und den Feinstaub um 90 Prozent zu senken.

Damit die Logistikbranche motiviert wird, grossflächig in diese klimaschonende Technologie zu investieren, habe ich den Bundesrat mit einer Motion aufgefordert, einen sofortigen Systemwechsel bei der Verzollung von Liquefied Natural Gas einzuleiten und damit gleiche Spiesse für Flüssigerdgas und Diesel schaffen.