Wurst und Politik

Dieser Event fand am 29. Juni 2018 statt.

Zeit: 19.00 Uhr

Adresse: Schlatt 2, Schwarzenberg

 

Freilichtpolitik statt Freilichttheater

Am vergangenen Freitag trafen sich die Liberalen von Malters mit ihren Parteifreunden von Schwarzenberg zur Sommerversammlung. Auf dem Bauernhof der Familie Buob zog der Luzerner Ständerat Damian Müller unter freiem Himmel Bilanz über die letzte Session in Bern und berichtete über anpacken und umsetzen im politischen Umfeld.

 

„Für die einen ist es ein genialer Schachzug, für die andern ein Politgeschacher der schlimmeren Art“, so fasste Luzerns freisinniger Standesvertreter Damian Müller die ständerätliche Debatte über die Steuervorlage 17 zusammen. Denn entgegen der bundesrätlichen Absicht hatte der Ständerat die dringliche und nötige Revision der Unternehmenssteuer mit einer Reform der AHV gekoppelt. Müller ist über diese Verknüpfung alles andere als glücklich. „Aus staatspolitischen wie auch aus inhaltlichen Gründen“, wie er sagt und gleich anfügt, „diese Verknüpfung ist gegen das Prinzip der Einheit der Materie“.

 

 

Ja zu E-Voting, aber Sicherheit vor Tempo 

Im zweiten Teil seiner Rede nahm Müller Bezug auf die laufende Kontroverse um das E-Voting. Dabei sprach sich der mit 33 Jahren jüngste Ständerat deutlich gegen Pläne aus, das elektronische Abstimmen ganz zu verbieten, sonst, so meinte er, müsste man auch das E-Banking verbieten. Für ihn ist klar, dass das Internet neue Möglichkeiten eröffnet, sich aktiv an der direkten Demokratie zu beteiligen. „Allerdings müssen die denkbar höchsten Sicherheiten gegeben sein“. Um diese Garantien zu schaffen, hat er zusammen mit seinem Parteikollegen und Nationalrat Marcel Dobler eine parlamentarische Initiative erarbeitet, welche Müller im Ständerat eingereicht hat. Müllers markige Ausführungen boten den zahlreichen Gästen einen willkommenen Anlass, das persönliche Gespräch mit ihrem Vertreter in Bern zu suchen. So meinte am Schluss der Veranstaltung auf einem Bauernhof in Schwarzenberg eine langjährige Parteigängerin begeistert: „Genau solche Politiker brauchen wir.“

 

Mit Herzblut für den Kanton Luzern

Ständerat Damian Müller reiste mit seinem selbstgebauten 3-Rad Müller-Mobil nach Schwarzenberg. Der Präsident der FDP-Kantonalpartei, Markus Zenklusen sagte: „Wir sehen, dass unsere Partei mit Herzblut für den Kanton Luzern kämpft. Das sehen wir heute mit unserem Ständerat Damian Müller und das werden wir mit unserem Regierungsratskandidaten Fabian Peter erweitern!“ Bei Wurst und Brot, sowie einem genussvollen Dessertbuffet und Kaffee wurde bis spät in die Nacht politisiert. „Es ist phantastisch, wie volksnah unser Ständerat mit den Leuten debattiert und deren Anliegen aufnimmt“, sagte Kantonsratskandidatin und Präsidentin der FDP.Die Liberalen Malters, Fabienne Brauchli. Und Markus Bucheli, Präsident der FDP Schwarzenberg sagte: „Es zeigt sich eindeutig, dass wir Ortsparteien und somit auch die Gemeinden gut zusammenarbeiten. Dies werden wir auch bei den Wahlen 2019 tun“.

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