RUAG Berufsbildungskonferenz

Dieser Event fand am 26. Oktober 2017 statt.

Adresse: RUAG Emmen

 

Wie wird man der Beste seines Fachs? RUAG suchte Antworten auf diese Frage. Die sieben Zentralschweizer WorldSkills-Teilnehmer und ein Ruder-Olympiasieger lieferten sie an der Berufsbildungskonferenz Ende Oktober im Emmen. Das Grusswort hielt der Luzerner Ständerat Damian Müller:

 

Ein Lob auf die Berufsbildung

Der Erfolg der jungen Schweizer Berufsleute an den diesjährigen Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi schlägt alle Rekorde. 11 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen gingen an die Schweiz, womit unser Land mit Abstand die beste europäische Berufsbildungs-Nation ist. Die Medaillen sind in verschiedener Hinsicht eine Auszeichnung.

 

Erstens für die Medaillengewinnerinnen und -gewinner persönlich: für ihren Einsatz, ihren Willen, ihre Ausdauer, Ambition und Leidenschaft.

 

Zweitens sind die Medaillen eine Anerkennung für die Schweizer Arbeitgeber und für den Werkplatz Schweiz insgesamt. Ohne deren Engagement, landauf landab in junge Menschen zu investieren und in ihre Fähigkeiten zu glauben, wäre der Erfolg von Abu Dhabi nicht denkbar.

 

Drittens zeichnen die Medaillen unser Berufsbildungssystem aus, von dem die allermeisten Länder nur träumen können. Alle Schweizer Lehrmeister, Lehrerinnen und Ausbildner bilden die Grundlage für einen derartigen Erfolg. Ihr Engagement und ihre Kompetenzen sind Weltklasse. Unser Berufsbildungssystem ist die Voraussetzung dafür, dass wir in unserem Land praktisch Vollbeschäftigung haben. Ohne dieses bewährte System wäre unser Wohlstandsniveau kaum zu halten.

 

Und viertens gehört dieser Schweizer Erfolg auch allen Eltern, die ihre Töchter und Söhne stets gefördert und unterstützt haben und ihnen zur Seite gestanden sind.

 

Ich bin ein überzeugter Anhänger unseres dualen Bildungssystems und ein Fan der Schweizer Berufsbildung. Der grosse Erfolg unserer jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger an den Berufsweltmeisterschaften macht mich stolz. Er ist der beste Beweis dafür, dass wir zu unserem Berufsbildungssystem Sorge trage müssen.

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